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LiS Liberale Senioren
Zusammenfassender Bericht über die Kooperationsveranstaltung der Liberalen SeniorenBayern mit der Thomas-Dehler-Stiftung
"Edelstahl statt altes Eisen" -  Potentiale des Alters besser nutzen, sozialen Wandel gestalten, am Donnerstag, den 24. Juli 2014 in Nürnberg.
 
Die Vorsitzende der Liberalen Senioren Bayern und Vorstandsmitglied der Thomas-Dehler-Stiftung, Gisela Bock, betonte in ihrer Begrüßung das Bestreben, die Möglichkeiten zu schaffen, dass ältere Menschen so lange wie möglich mitten in unserer Gesellschaft ihren Platz haben und sich einbringen können.
 
Der Präsident der Thomas-Dehler-Stiftung, Thomas Hacker, erinnerte in seinem Grußwort an den Namensgeber der Stiftung, Thomas Dehler und bekräftigte, dass für die Stiftung und die liberale Politik immer der einzelne Mensch mit all seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten im Mittelpunkt stehe.
 
Uwe Amrhein, Leiter des Generali Zukunftfonds, war der Hauptredner der Veranstaltung. Er erläuterte die Generali-Altersstudie mit 4000 repräsentativ ausgewählten Befragten. Ergebnis: Der zentrale Wunsch aller Befragten ist es,
möglichst lange selbstbestimmt und autonom in den eigenen vier Wänden leben zu können. Dabei ist die Bereitschaft zu bürgerschaftlichem Engagement bis ins hohe
Alter stark ausgeprägt. Lebenslange Arbeit, damit ist nicht Erwerbsarbeit gemeint, sei Grundlage für den Erhalt kognitiver Fähigkeiten, Grundlage für den Erhalt sozialer Netzwerke, Grundlage für den Erhalt physischer Gesundheit - und damit der Lebensqualität im Alter.
In diesem Zusammenhang wandte er sich entschieden gegen die Rente mit 63 und plädierte für einen flexiblen Eintritt ins Rentenalter.
Die Politik sei auf die Veränderungen durch den demografischen Wandel, durch die gestiegene Lebenserwartung und die sinkende Zahl der Erwerbstätigen nicht vorbereitet: Bis zum Jahre 2030 falle der Quotient Erwerbstätige zu Rentnern von
 3,2 : 1 auf 1,8 : 1.
Deswegen sei ein grundlegender sozialer Wandel notwendig.
         
Dem Vortrag von Herrn Uwe Amrhein folgte eine ausführliche Diskussion mit vielen konstruktiven Vorschlägen für eine echte gesellschaftliche Teilhabe der älteren Generation.

 

Die Präsentation von Herrn Amrhein erhalten Sie als Download hier